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Verschiedene Perspektiven auf die Wiederverwendung

Veröffentlicht am 8. Juli 2026

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Am Mittwoch, den 8. Juli, nahm Polygone an der Veranstaltung „Verschiedene Perspektiven auf die Wiederverwendung: die richtige Balance zwischen Risiken und Transformationsdynamiken finden“ teil, die gemeinsam mit Agora, der Groupe VALO und Ecotec organisiert wurde.

Wir konnten der Versammlung unseren Ansatz zur selektiven Dekonstruktion im Hinblick auf die Wiederverwendung anhand eines konkreten Baustellenbeispiels vorstellen. Dieses Projekt veranschaulicht konkret unsere Methodik: anstatt eines klassischen Abrisses eine im Voraus geplante Dekonstruktion, um wiederverwendbare Materialien wie Teppiche, Sanitäranlagen, Trennwände, Dämmstoffe usw. zu identifizieren, zu erhalten und aufzuwerten.

Dieser Ansatz bietet zahlreiche Vorteile: Er ermöglicht es, Abfälle erheblich zu reduzieren, die entnommenen Materialien durch Weiterverkauf oder Wiederverwendung wirtschaftlich aufzuwerten und den gesamten CO₂-Fußabdruck des Projekts zu verringern.

Sie bringt jedoch mehrere Herausforderungen mit sich, angefangen bei einer umfangreicheren und zeitaufwändigeren Ressourcendiagnose als bei einem klassischen Abbruchgutachten. Es gilt auch, im Voraus die Wiederverwendungswege und Lagerungslösungen zu planen, eine feinere Koordination zwischen den verschiedenen Gewerken auf der Baustelle sicherzustellen und sich mit einem sich noch weiterentwickelnden regulatorischen Rahmen und Garantien für Wiederverwendungsmaterialien auseinanderzusetzen.

Dieser Austausch mit Agora, der Groupe VALO, dem LIST und Ecotec war die Gelegenheit, unsere jeweiligen Erfahrungen zu vergleichen und zu zeigen, dass selektive Dekonstruktion und operative Leistungsfähigkeit keine Gegensätze sind, ganz im Gegenteil.


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